Teilnahme der STRABAG Rail GmbH auf der 25. Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik vom 21.-23. April 2009
 
  • Unter ihrem neuen Firmennamen „STRABAG Rail GmbH“ nahm das Bahnbau-Tochterunternehmen der STRABAG SE an der 25. IAF in Münster teil.
 
Reges Treiben herrschte an allen Ausstellungstagen auf dem Gemeinschaftsstand der
Firmen Kirow AG, Hering Bau und STRABAG Rail auf dem Freigelände neben Gleis 5 des
Münsteraner Bahnhofs.

Für Gesprächsstoff am STRABAG-Messestand sorgten in erster Linie die drei neuen
Großmaschinen, die das Unternehmen als Teil seines umfassenden Investitions- und
Modernisierungsprogramms demnächst in Dienst stellen wird und hier erstmalig der
Öffentlichkeit präsentierte.

Unmittelbar vor dem Stand aufgefahren, fand dabei der neue Kirow-Eisenbahndrehkran KRC 1200+ beim Fachpublikum besondere Beachtung. Die Bahnbauexperten von STRABAG Rail haben sich mit Vorschlägen und konkreten Lösungen aktiv in die Konstruktionsphase beim Kranhersteller eingebracht. Ergebnis ist ein flexibler und leistungsfähiger Großkran, der den gestiegenen Anforderungen des modernen Bahnbaus im 21. Jahrhundert gerecht wird.

So ist der KRC 1200+ bezüglich seiner Lastparameter in die Liga der größten
Eisenbahndrehkräne der Welt aufgestiegen. Dennoch lässt sich die Maschine als normales Nebenfahrzeug ohne BZA transportieren und lediglich von zwei Personen - Kranführer und Anschläger – vollumfänglich bedienen. Zahlreiche Fachbesucher aus dem In- und Ausland ließen sich von den Spezialisten der STRABAG Rail technische Details und Besonderheiten der neuen HighTech-Maschine erläutern.

Herr Jörg Wohlert, technischer Geschäftsführer der STRABAG Rail GmbH zur
Ausstellungsbeteiligung: „Unser Konzept ist voll aufgegangen. Wir werden bekannt und die Fachwelt akzeptiert uns als fairen Partner.“

Im Beisein zahlreicher Fachbesucher wurde der Eisenbahnkran feierlich auf den Namen „Donau“ getauft. Neben dem neuen Eisenbahndrehkran stellte STRABAG Rail noch weitere Neuerwerbungen ihres modernisierten Maschinenparks aus. Eine Schotterplaniermaschine R 24 („Donaufeger“) sowie eine Universalstopfmaschine B 66 UC („Donauexpress“), beide vom renommierten Schweizer Hersteller Matisa.
Alle drei Großmaschinen werden demnächst in den regulären Bahnbaubetrieb übernommen. Denn sowohl im Inland als auch im Ausland schätzt man mittlerweile Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte der STRABAG Rail.

Dazu noch einmal Herr Jörg Wohlert: „Es gibt ernstzunehmende Angebote für eine internationale Zusammenarbeit in verschiedenen Ländern. Große Freude bereitet mir das Interesse der konzerneigenen Firmen im In- und besonders im Ausland an unserer Tätigkeit.“ Viel Arbeit also für die neue „Donauflotte“ von STRABAG Rail.